Über uns
Grußwort

Vor zwei Jahren feierte der KSV Witten 07 e.V. sein 100jähriges Jubiläum, und ganz Witten feierte mit. Gleichzeitig blickte der Verein auf über 40jährige Zugehörigkeit zur höchsten Ringer-Liga des Landes, der Bundesliga, zurück. Nun, in diesem Jahr, trafen die Verantwortlichen des KSV eine weit reichende und nicht nur aus meiner persönlichen Sicht jedoch unumgängliche Entscheidung. Nach 43 Jahren in der 1. Bundesliga waren die wirtschaftlichen Bedingungen für einen Verbleib in dieser Klasse nicht mehr gegeben. Dabei hat die Wirtschaftskrise einen wesentlichen Anteil an der Entwicklung.
Ein harter Einschnitt für das Sportleben unserer Stadt, gehörte der KSV Witten doch zu den herausragenden Repräsentanten der Ruhrstadt. Dennoch – der Schritt dürfte richtig gewesen sein, sichert er doch zunächst das Überleben des gesamten Vereins und verschafft gleichzeitig die Möglichkeit eines Neuanfangs, sowohl sportlich als auch organisatorisch.
Und auch darin liegt eine Chance, denn die Jugendarbeit des Vereins besitzt seit eh und je einen sehr hohen Stellenwert. Viele erfolgreiche nationale und internationale Ringer wurden beim KSV Witten entdeckt und ausgebildet – nicht nur die Olympia-Medaillen der KSV-Sportler Klaus Rost und zuletzt Mirko Englich belegen das. In diesem Sinne muss jetzt weiter gearbeitet werden; Jugendarbeit muss auch künftig die Stärke des KSV Witten 07 e.V. sein.
Ich bin sicher, dass der derzeitige Status der KSV-Ringer nur eine Zwischenstation in Richtung einer wieder erfolgreicheren Zukunft sein wird. Die Stadt Witten und ich als Bürgermeisterin werden den Verein dabei unterstützen, wo es möglich ist.
Sonja Leidemann
